DCM - Grobbendonk (BE)

Die Hauptrolle in dieser Erzählung kommt der Beziehung zwischen Innen- und Außenbereich zu, mit einem besonderen Augenmerk für Pflanzen und Natur.

DCM - Grobbendonk (BE)

Intelligenter Außensonnenschutz für energiesparendes DCM-Bürogebäude

Der europäische Marktführer De Ceuster Meststoffen (DCM) produziert organischen Dünger auf Basis von Reststoffen aus der Nahrungsmittelindustrie. Diesen nachhaltigen Ansatz unterstreicht das neue energiesparende Hauptgebäude am Sitz in Grobbendonk. Alle möglichen nachhaltigen Bautechniken der jüngsten Generation kamen zum Einsatz: Betonkernaktivierung, Sonnenkollektoren, ausgeklügelte Dämmsysteme und architektonischer Sonnenschutz. Die perfekte Kombination aus Funktionalität und Design, die sich mit den DucoSun Wing Lamellen bietet, hat sowohl den Auftraggeber als auch das Planungsbüro Schellen Architecten überzeugt.

Das Hauptgebäude von DCM strahlt nun eine unübersehbare Dynamik in der Formgebung und Flächenveredelung aus. Der dreieckige Bau mit einer Fläche von 2.800 m² nutzt die Grundstücksform maximal aus. Darüber hinaus greift das Design die Südwestausrichtung und das vorhandene Relief auf. Das Gebäude ist regelrecht in einen Hang eingebettet und somit in seiner Umgebung verankert. Die Hauptrolle in dieser Erzählung kommt der Beziehung zwischen Innen- und Außenbereich zu, mit einem besonderen Augenmerk für Pflanzen und Natur. Logisch, wenn man weiß, dass DCM im Gartenbau tätig ist.

Dieses Projekt beherbergt nicht nur die zentralen Abteilungen, sondern dient auch als Tagungszentrum. Ein Auftrag, auf den Architekt Reginald Schellen mit Freude zurückblickt: „Die ideale Symbiose zwischen dem Gebäude und seiner Umgebung macht dieses Projekt wirklich einzigartig. Das Gebäude ist in die Natur eingebettet und spiegelt somit die grüne Philosophie des Unternehmens wider.“

Sonnenwärme außen halten

„Die Glasfassade zum Süden und die zentral gelegene Terrasse lassen ein Lichtmeer in das Gebäude strömen“, erklärt Schellen weiter. „Die Glasflächen schaffen eine Verbindung zum Grün, zu den Hügeln, dem Wasser und der Bepflanzung. Durch die sonnenorientierten Glasfassaden könnte der Innenraum an warmen, sonnenreichen Tagen allerdings leicht überhitzen. In einem energiesparenden Bürogebäude besteht die Kunst deshalb darin, im Winter viel Licht einzulassen und im Sommer die Sonnenwärme außen zu halten.“

Strukturelles Sonnenschutzsystem

„Um zu vermeiden, dass die sommerliche Sonne zum Gegenspieler des Wohnkomforts wird, ist ein strukturelles Sonnenschutzsystem unverzichtbar“, betont Schellen. „Deshalb haben wir uns für die einzigartig geformten DucoSun Wing Lamellen entschieden. Aus Erfahrung mit anderen Bürogebäuden wissen wir, dass die Lamellen an einer Südfassade am besten horizontal angebracht sind, weil die Sonne hier einen hohen Stand erreicht. Der architektonische Mehrwert der Lamellen an der bezaubernden Südfassade ist nicht zu unterschätzen. Sowohl finanziell als auch technisch schnitt Duco am besten ab. Denken wir nur an die besondere Form und Aufhängung der Lamellen. Gemeinsam haben wir dann nach der idealen warmen Farbe gesucht.“

Bewegliches System

„DucoSun Wing ist perforiert und sorgt so für ein perfektes Gleichgewicht zwischen Sonnenschutz und Beschattung“, erklärt Pieter Decat, technisch-kaufmännischer Berater. „Die flügelförmige Lamelle hat ein urbanes Design und kann sich mit der Sonne mitdrehen, sodass der Lichteinlass regelbar ist. Das schafft einen ausgesprochen stimmungsvollen Raum. Der Stand der Lamellen ist praktisch stufenlos verstellbar. So kommt es zu keinem störenden Lichteinfall am Arbeitsplatz, ganz gleich, wie die Sonne einstrahlt. Das strukturelle Sonnenschutzsystem bei DCM hält nicht nur die Sonnenstrahlen effizient ab, sondern senkt auch die durchschnittliche Raumtemperatur um bis zu 12 %. Es hilft also gegen die Überhitzung.“ Schellens abschließende Einschätzung: „Das hier ist ein Projekt, auf das wir zu Recht stolz sein dürfen.“