DijleDelta - Stadt Löwen (BE)

Die vertikale Anordnung des Sonnenschutzsystems unterbricht also die horizontale Linienführung des Gesamtgebäudes

DijleDelta - Stadt Löwen (BE)

Architektonischer Sonnenschutz verleiht DijleDelta-Projekt einzigartigen Look

Am einstigen Standort einer Brauerei von AB Inbev wurde vor einigen Jahren am südlichen Stadtufer der Vaartkom das DijleDelta-Projekt in Angriff genommen. Auf der alten Industriefläche entstand ein neues Stadtviertel mit Wohnungen und Appartements, das in eine „grüne“ Umgebung mit vielen Wasserflächen integriert ist. Das Architektenteam von SVR-ARCHITECTS aus Antwerpen hat die Gebäude „Feestzaal“ und „Eiland“ entworfen. Dass Sonnenschutz von Duco nicht immer funktionell sein muss, wird bei diesen Gebäuden noch deutlicher als anderswo.

Die Pläne zur Neugestaltung der Vaartkom datieren aus dem Jahr 1990. Doch erst in den vergangenen Jahren mit dem Start des DijleDelta-Projekts wurde dieser Bereich tiefgreifend umgestaltet. Im Zentrum des Projektgeländes entstand der Sluispark. Die Stadt Löwen und der Projektentwickler Virix sind Gemeinschaftseigentümer des Sluispark mit seinen vielen Spazierwegen und Grünflächen.

Neues Stadtviertel

Im Laufe der Jahre war der Fluss Dijle verrohrt worden und verlief damit unterirdisch. Im Rahmen des DijleDelta-Projekts wird der Fluss jetzt wieder freigelegt. So liegen alle Gebäude direkt am Wasser, und die Bewohner genießen einen herrlichen Blick über die Wasserflächen. Doch nicht nur die Dijle wurde wieder freigelegt, sondern es wurden auch die ursprünglichen Kaimauern restauriert. In diesem neuen Stadtviertel befinden sich unter anderem die Appartementgebäude „Eiland“ und „Feestzaal“, die vom Projektentwickler Virix errichtet wurden. Das Projekt „Eiland“ besteht aus 66 Wohnungen in sechs Etagen, während „Feestzaal“ 14 Wohnungen in fünf Etagen beherbergt. Der Primärenergiebedarf beider Gebäude liegt unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Ästhetische Funktion

 „Die Stadt Löwen wünschte bei der Besprechung des ersten Vorentwurfs für diesen Bereich eine vertikaler gestaltete Fassade“, erläutert Erik Van Raemdonck, Projektarchitekt bei SVR-ARCHITECTS. „Der Grund hierfür liegt darin, dass die umliegende und die ursprüngliche Bebauung ebenfalls deutlich vertikal ausgerichtet sind. Der Umfang des Projekts mit 80 Wohnungen führte jedoch zu einer eher horizontalen Linienführung. Um diese Forderung doch noch zu erfüllen, entschied man, die Balkons mit vertikalen, verschiebbaren Elementen zu versehen.“

Spezialausführung des Sonnenschutzsystems

 „Alle Appartements im Gebäude „Feestzaal“ sind Eckwohnungen mit großer Fassadenfläche. Der DucoSlide Wood Vertical macht den Übergang zwischen dem Appartement und dem umliegenden Raum formgeberisch ausgesprochen spannend. So entsteht eine Begrenzung des Balkons, während die vollständig verglasten Appartement gleichzeitig besser vor neugierigen Blicken geschützt sind. Dabei bleibt die Sicht nach draußen frei und ungestört. Die Verkleidung aus Zedernholz steht vertikal und nicht horizontal. Diese vertikale Anordnung unterbricht also die horizontale Linienführung des Gesamtgebäudes. „Die Entscheidung für Zeder traf der Bauherr Virix, der immer gerne natürliche Materialen wählt. Das Gebäude soll ja gemütlich wirken und gleichzeitig Wärme und Klasse ausstrahlen. Duco war der ideale Partner, um diese Erwartungen zu erfüllen“, lobt Van Raemdonck.